Kategorie-Archiv: Allgemein

Höhepunkt des Kinderrechtsprojekts im Paul-Löbe-Haus

Am 28. Januar 2015 war es soweit: Auf Einladung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages betraten 30 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roller-Grundschule zum ersten Mal das Paul-Löbe-Haus des Bundestages. Sie kamen als Experten für Kinderrechte.

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Die erste Aufregung war der Sicherheitscheck am Einlass, der den Schülern die Bedeutung des Hauses vor Augen führte. Im Saal des Ausschusses fanden alle Platz und an den Stühlen hing eine Stofftasche mit Präsenten des Familienministeriums. Sechs Schüler saßen der Kommission direkt gegenüber, denn sie durften eigene Fragen an die Politiker und Politikerinnen richten. Der Saal war gut gefüllt, und es waren auch noch einige Gäste auf der Besuchertribüne.

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Vor circa 60 Menschen zu sprechen, war noch ein bisschen aufregender als der Einlass. Um Punkt 16 Uhr eröffnete Herr Pohls (MdB) die Ausschusssitzung, begrüßte die Schülerinnen/Schüler der 5./6. Klassen und übergab den Vorsitz des Ausschusses an Frau Rüthrich (MdB), die die Heinrich-Roller-Grundschule zu dieser Sitzung eingeladen hatte.

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Auf den Tischen der Schüler befanden sich bereits deren ausgewählte Gemälde (siehe Gemälde auf dieser Seite). Die Abgeordneten hatten die Gelegenheit, die Bilder während eines „Museumsrundgangs“ anzusehen und mit den Schüler ins Gespräch zu kommen. Es zeigte sich, dass die Schüler wirkliche Experten sind und sicher Rede und Antwort stehen konnten.

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Nach zehn Minuten begann die Diskussion, die über Mikrofone übertragen und aufgezeichnet wurde. Staatssekretärin Marks und die anderen Mitglieder der Kommission kamen mit den Schülern in eine rege Debatte. Themen waren u.a. die Kinderrechte, das Grundgesetz und besonders die Verwirklichung der Rechte behinderter Kinder in Deutschland. Das aktuelle Thema der Inklusion beschäftigte Politikerinnen, Politiker und Schüler gleichermaßen.

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Nach einer halben Stunde wurde die spannende Diskussion beendet, da die Kommission weitere wichtige Tagesordnungspunkte zu bearbeiten hatte. Die Politiker versprachen den Schülern, die noch offenen Fragen schriftlich zu beantworten. Sie bedankten sich sehr und lobten das Engagement der Schülerinnen/Schüler.

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Die Schüler verließen stolz und zufrieden den Saal des Paul-Löbe-Hauses. Vor der Tür war die Erleichterung zu spüren und die Anspannung fiel von den Schülern ab. Sicher wird es in der Schule noch viele Diskussionen geben.

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Am nächsten Tag in der Schule wurden alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des gesamten Projekts im Schülerforum von der Schulleitung Frau Becker zu ihrer erfolgreichen Arbeit beglückwünscht.

Aktion auf dem Alexanderplatz – 25 Jahre Kinderrechtskonvention

„KINDERRECHTE!“ hörte man laut neben dem Weihnachtsmarkt. Trotz kaltem Novemberwetter waren viele Kinder der Klassen 6a, 6b und 5b der Heinrich-Roller-Grundschule nach dem Unterricht am 20.11.2014 zum Alexanderplatz gekommen.

Mit Begeisterung führten sie ihr Theaterstück über die Kinderrechte vor einem interessierten Publikum auf.

Anlass war der 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention. Die Kinder verteilten selbst geschriebene Zeitungen und Flyer zum Thema, sammelten Spenden für Unicef und informierten viele Menschen in Berlin Mitte. Außerdem malten sie ein großes, buntes Kinderrechtsbild mit Kreide vor die Weltzeituhr auf den Boden. Auch Eltern unterstützten aktiv das Projekt.

Die Kinder nahmen die Aufgabe sehr ernst, hatten aber auch viel Spaß daran. Viele angesprochene Erwachsene nahmen die Informationen gerne auf und es entwickelten gute Gespräche: Eine rundum gelungene Aktion, die Kinder gingen zufrieden nach Hause.

Flüchtlinge im Krieg

Uns ist wichtig, wenn ein Krieg ausbricht, dass Kinder dann nicht mitkämpfen müssen. Sondern dass sie geschützt werden, auf der Flucht gut versorgt werden und eine Notunterkunft bekommen. Verletzte sollten extra versorgt werden und gut ernährt werden. Außerdem sollten Frauen und Kinder zuerst versorgt werden. Etwa jeder dritte Mensch, der flüchtet, ist noch nicht volljährig – also noch nicht erwachsen. Meistens verlassen Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern die Heimat, aber es kommt auch vor, dass Kinder und Jugendliche alleine ihre Heimat verlassen müssen. Man sagt auch zu diesen Kindern unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, weil sie ganz auf sich allein gestellt sind und keine elterliche Fürsorge haben. Diese Kinder brauchen besonderen Schutz und Fürsorge!!!

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von Janne

Uns ist das Kinderrecht wichtig, weil in vielen Ländern Krieg herrscht und Kinder darunter am meisten leiden. Weil die Kinder mitkämpfen müssen und wenig zu essen haben. Schutz im Krieg ist uns wichtig, weil in armen Ländern die Kinder ausgebeutet werden und mitkämpfen müssen!!! Verletzte Kinder werden nicht medizinisch versorgt und kriegen nicht genügend Essen und Trinken.

Von: Ole und Tim

Informationen und Quelle: http:// www.demokratiewebstatt.at

Recht auf Schutz vor Ausbeutung

Kinder dürfen nicht ausgebeutet werden, das bedeutet, dass sie nicht zu schwer arbeiten sollen. Das wäre schlecht für die Gesundheit. Wenn ein Kind im Alter von 8 Jahren tagtäglich arbeitet, wäre das z.B. Ausbeutung.

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Der Sinn von Fabriken ist es, Eltern zu beschäftigen, damit sie genug Geld verdienen können, um ihre Kinder zu ernähren und um sie zur Schule zu schicken. Wenn Kinder arbeiten, können sie nicht zur Schule gehen.

Unter 14 Jahren ist man ein Kind, und bis dahin darf man nicht arbeiten. Ausnahmsweise darf man aber leicht arbeiten, z.B. Zeitungen austragen. In armen Ländern in Asien, Afrika, Südamerika oder Osteuropa ist das anders. In diesen Ländern müssen Kinder heute noch hart arbeiten.

Ich finde dieses Kinderrecht wichtig, weil es unfair ist, dass Kinder heutzutage noch arbeiten.

Von Alvaro

Bilder von Tabea

Informationen und Quelle:

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Die-Rechte-der-Kinder-Logo,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Das Recht auf gewaltfreie Erziehung

Manche Kinder werden heute noch von ihren Eltern in viel zu vielen Ländern verprügelt!

Ein paar Jahre lang war man sich in Deutschland nicht einig darüber, ob Eltern ihre Kinder wegen eines Fehlverhaltens bestrafen dürfen. So war eine Ohrfeige als Mittel der Erziehung nicht verboten. Im Jahr 2000 hat der Bundestag dies geändert. Jetzt gibt es ein Gesetz dagegen. Das gilt für Eltern, Lehrer, Erzieher und Verwandte.

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Das kinderfreundliche Schweden: Seit einem halben Jahrhundert sind in Schweden Schläge in Schulen verboten. Schon seit 30 Jahren dürfen Eltern ihre Kinder nicht mehr schlagen. Doch es gibt in Europa noch Eltern, die ihre Kinder heimlich schlagen.

Mich interessiert das Thema, weil es für mich wichtig ist, dass die Kinder nicht geschlagen werden. Es ist nämlich sehr unfair.

Ein Text von Luis aus der 5b

Informationen und Quelle: wikipedia.org, http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Die-Rechte-der-Kinder-Logo,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Spiel und Freizeit

1. Kinder haben das Recht auf Spiel und Freizeit.

2. Eltern dürfen die Kinder nicht einfach so im Zimmer

einsperren, sie müssen raus in die Freiheit und spielen.

3. Sie haben das Recht auf Freunde, denn ohne Freunde kann kein Kind sein Leben genießen.

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4. Kinder haben das Recht auf Rechte.

5. Sie haben auch das Recht auf Sport und brauchen ihre Privatsphäre.

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6. Auch in der Schule gilt das Recht auf Spiel und Spaß.

7. Wir denken das Spiel und Freizeit wichtig ist, weil es gut für die Gesundheit ist.

Von Betty, Amy und Chi

Gleiche Rechte für alle Kinder

Es ist egal welche Religion ein Kind hat, welche Hautfarbe es hat, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, welche Sprache es spricht, ob arm oder reich, wie es aussieht oder welchen Namen es hat. Jedes Kind darf anders sein.

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Es darf nicht gemobbt werden, nur weil es anders ist. Kein Kind darf hungern. Außerdem sollten Flüchtlingskinder aufgenommen oder geschützt werden. Auch Ausländer sollten ihre Meinung in allen Regionen sagen können.

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JEDES KIND HAT EIN RECHT AUF GLEICHBERECHTIGUNG!!!

Egal wie ein Kind ist oder wo es herkommt es verdient Respekt, Beachtung und Fürsorge. Gleichheit ist wichtig, sonst würden Kinder in armen Ländern noch schlimmer behandelt werden als jetzt.

BITTE BEACHTEN SIE DIES UND VERGESSEN SIE NICHT: DASS KINDER EIN RECHT AUF GLEICHHEIT HABEN!!!

Von Paula, Nayeli, Lisa und Smilla

Liebe Eltern und Familien,

wir würden gerne, wenn Sie Erziehungsberechtigte sind, dass Sie diese Kinderrechte befolgen, damit es Ihrem Kind gut geht:

1. Gleichheit: z.B. dass Kinder, die schwarz sind, genauso behandelt werden wie weiße Kinder.

2. Gesundheit: z.B. dass Kinder nicht an giftigen Orten arbeiten sollen.

3. Bildung: Kinder haben das Recht, zur Schule zu gehen.

4. Spiel und Freizeit: z.B. Kinder haben das Recht, auch in der Schule Pausen zu machen.

5. Freie Meinungsäußerung und Beteiligung: z.B. Kinder sollen auch mitbestimmen, sonst lernen sie nichts.

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von Melanie

6. Gewaltfreie Erziehung: Man sollte keine Kinder schlagen, nur weil sie schlechte Noten haben.

7. Schutz im Krieg und auf der Flucht: z.B. Kinder haben das Recht, genauso wie Erwachsene bei Krieg zu fliehen und Hilfe zu bekommen.

8. Schutz vor Ausbeutung: z.B. Kinder dürfen nicht arbeiten, denn das ist schlecht für ihre Gesundheit.

9. Elterliche Fürsorge: z.B. wenn Ihr Kind traurig ist, sollten Sie es trösten.

10. Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung: z.B. wenn Ihr Kind einen Rollstuhl braucht, dann sollten Sie Ihrem Kind auch einen Rollstuhl besorgen.

Von Tabea

Informationen und Quelle: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Die-Rechte-der-Kinder-Logo,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Das Recht auf Betreuung bei Behinderung

Eine Behinderung sollte so wenig wie möglich das Leben eines Menschen beeinträchtigen!!!!!!

Die Behinderung wird nicht nur durch die Abweichung vom Aussehen, sondern auch durch Auswirkungen auf das Verhalten ausgemacht.

Körperbehinderung ist die Folge einer Schädigung der Stütz- und Bewegungsorgane.“ Dazu gehören Bewegungsstörungen und auch körperliche Schädigungen wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Ab einer gewissen Stärke der Behinderung besteht Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis, der das kostenlose Fahren im Öffentlichen Personennahverkehr erlaubt.

Unter dem Oberbegriff Sinnesbehinderung werden solche Behinderungen zusammengefasst, die die Fern-Sinneskanäle = Gehörsinn und Gesichtssinn betreffen. Zu den Sinnesbehinderungen zählen Hörbehinderungen = Schwerhörigkeit, Gehörlosigkeit, Sehbehinderungen = Blindheit, Fehlsichtigkeit und Taubblindheit. Zur Förderung von Menschen mit einer Sinnesbehinderung gibt es speziell ausgebildete Sonderschullehrer.

Eine psychische Behinderung bezeichnet eine starke Beeinträchtigung der Teilhabe am Alltag einer Person. Mögliche Folgen sind beispielsweise Arbeitslosigkeit und Verlust von Wohlstand. Anders als viele Körperbehinderungen sind psychische Behinderungen für andere oft unsichtbar.

Eine Lernbehinderung ist ein „lang andauerndes, schwerwiegendes und umfängliches Schulleistungsversagen“ und bedeutet, dass man Schwierigkeiten beim Lernen hat.

Ein Text von Moritz, 11 Jahre

Informationen und Quelle: www.wikipedia.de